• Hermann Neubauer holt sich Rallye-Krone 2026

    Hermann Neubauer holt sich Rallye-Krone 2026

    Mit einem Sieg bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach gewann der Salzburger seinen dritten Titel in der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft / Der fünffache Champion Simon Wagner musste nach einem Unfall aufgeben / Auch der dritte Meisterkandidat Michael Lengauer flog im Finish von der Strecke

    Den Abschluss der heurigen TEC7 Rallye Staatsmeisterschaft bildete die OBM Land der 1000 Hügel Rallye mit Start und Ziel im niederösterreichischen Krumbach. Es war ein wahrlich würdiger Saisonabschluss, der in der Frage, wer wird Staatsmeister, an Spannung nicht zu überbieten war. Ebenfalls in Wertung waren die Teilnehmer der Austrian Rallye Challenge, die ihren siebenten Lauf in der heurigen Meisterschaft absolviert haben.

    Die OBM Land der 1000 Hügel Rallye 2026 wurde überstrahlt vom spannendsten Titelkampf seit vielen, vielen Jahren in der heimischen Staatsmeisterschaft. Während die letzten fünf Jahre allesamt von einem überragenden Simon Wagner dominiert wurden, begann die Meisterschaft bereits in naturgemäß aufkeimender Eintönigkeit zu versinken. Welch ein Segen also, dass heuer mit Simon Wagner, Hermann Neubauer und Michael Lengauer gleich drei Toppiloten mit der Chance, Champion zu werden, ins Saisonfinale in Krumbach gingen.

    Angeheizt wurden die im Vorfeld und auch während der Rallye immer wieder neu angestellten Rechenspiele von der Tatsache, dass auf der letzten Sonderprüfung nicht wie üblich von drei bis eins, sondern wie bei jeden Saisonfinal-Event fünf bis eins Powerstage-Punkte zu holen waren. Diese Ungewissheit, wer holt wie viele Zähler, machte die Sache doppelt kompliziert und war die Grundlage dafür, dass die Spannung bis zur letzten Sekunde gegeben war.

    Letztendlich, um es kürzer als die Erklärung zu machen, wurde alles zur Fleißaufgabe, weil die Rallye für Simon Wagner drei Prüfungen vor Schluss auf der SP Haßbach – Grimmenstein zu Ende war. Der fünffache Staatsmeister rutschte als Führender von der splitt-glatten Strecke in einen Graben, musste aufgeben und öffnete Hermann Neubauer so endgültig die Tür zu dessen dritten Staatsmeistertitel nach den Jahren 2016 und 2019. Der 38 Jahre alte Salzburger brachte seinen Toyota GR Yaris anschließend sicher ins Ziel und feierte neben dem Titel nach Judenburg und Weiz auch seinen dritten Saisonsieg 2026.

    Hermann Neubauer / Ursula Gassner (Toyota-GR-Yaris-Rally2) - © Daniel Fessl
    Hermann Neubauer / Ursula Gassner (Toyota-GR-Yaris-Rally2) – © Daniel Fessl

    Und selbst Neubauers noch einzige verbliebene Gefahr Michael Lengauer sorgte für einen turbulenten Abschluss. Eigentlich schon chancenlos mit 18 Sekunden Rückstand als Zweiter in die Abschlussprüfung beim Eis Greissler gestartet, krachte er mit seinem Citroen C3 nach einem Felgenbruch in die Leitschiene und blieb somit punkte- und platzierungslos.

    Dass durch Lengauers Pech ausgerechnet dessen Teamchef Raimund Baumschlager den dritten Platz erbte, darüber konnte wohl keiner der beiden wirklich lachen. Auch wenn Baumschlager damit wieder ins Feld der österreichischen Prioritätsfahrer aufrückt.

    Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner (Skoda-Fabia-RS-Rally2) - © Harald Illmer
    Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner (Skoda-Fabia-RS-Rally2) – © Harald Illmer

    Mit Lokalmatador Luca Waldherr stand, auch bedingt durch die prominenten Ausfälle, somit ein überglücklicher Zweiter auf dem Siegespodest von Krumbach. Der Niederösterreicher hatte im Zuge seines Heimspiels viele Ups (vor allem am ersten Tag) und wenige Downs (wie einen wilden Ausritt auf dem Rundkurs in Kirchschlag) zu verzeichnen.

    OBM-Sieger und STAATSMEISTER 2026 Hermann Neubauer (Toyota GR Yaris Rally2): „Dieser Titel bedeutet mir sehr viel, weil es der schwierigste meiner drei war. Der Kampf gegen Lengi und Simon war unglaublich fordernd. Hier unter diesem Druck so eine coole Performance abzurufen, war schon eine riesige Bestätigung und eine mega Teamleistung. Da kann ich nur danke sagen ans Team, an meine Familie, meine Beifahrerin Ursi Gassner und alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Was Simon und Lengi passiert ist, ist leider Teil unseres Sports und tut mir echt leid, aber natürlich bin ich glücklich, dass ich letztendlich als Sieger dastehe.“

    Die Kampfansage von Simon Wagner folgte freilich auf den Fuß: „Gratulation an den neuen Meister. Heuer war offensichtlich unser verflixtes sechstes Jahr. Aber jeder, der mich kennt, weiß, dass mich so etwas nur stärker macht. Und genauso werden wir nächstes Jahr zurückkommen. Ich freue mich schon auf neue Duelle als Herausforderer in der Staatsmeisterschaft.“

    In der ORM 2 feierte der Steirer Günther Knobloch einen Sieg vor Christoph Zellhofer. Während sich Knobloch jedoch „nur“ über seinen zweiten Saisonsieg (nach dem Lauf im Rebenland) freuen konnte, jubelte Zellhofer über seinen ersten ORM-Staatsmeistertitel.

    Christoph Zellhofer / Anna-Maria Seidl (SUZUKI-SWIFT-ZMX) - © Daniel Fessl
    Christoph Zellhofer / Anna-Maria Seidl (SUZUKI-SWIFT-ZMX) – © Daniel Fessl

    Die ORM 3 bzw. auch die Junioren-Staatsmeisterschaft war schon vor der OBM Land der 1000 Hügel Rallye 2026 entschieden. Der zuletzt beim ERC-Lauf in Polen verunglückte und noch rekonvaleszente Oberösterreicher Marcel Neulinger verteidigte in beiden Kategorien seine Titel erfolgreich. In Krumbach holte sich „Kronprinz“ Lukas Dirnberger sowohl den ORM 3- als auch den Junioren-Siegespokal.

    Ebenfalls zwei Auszeichnungen sicherte sich der Wiener Karl Wagner. Zum einen gewann der bereits feststehende Historic-Staatsmeister auch in Krumbach die Historische Wertung. Zum anderen wurde der Porsche-Pilot auch Gesamtsieger in der ORM Trophy, in der nur Piloten ab 50 Jahren gewertet werden. Bei der OBM Rallye hieß das Siegespodest Raimund Baumschlager vor Bernhard Stitz und (Achtung!) bei seiner ersten Rallye seit über acht Jahren Willi Stengg!

    Last but not least gab es auch in der Austrian Rallye Challenge einen OBM-Rallye-Sieger. Dieser hieß Rene Kiehtreiber. Der Niederösterreicher im Mitsubishi Evo V ließ Patrik Gaubinger im Audi Quattro Gr4 hinter sich.

    weiterführende Links: 
    obm-1000-Huegel-Rallye
    ORM

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    Beitragsbild © Daniel Fessl

  • Vorschau 1000 Hügel Rallye 2026

    Vorschau 1000 Hügel Rallye 2026

    Vor dem Saisonfinale der TEC7 Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ist die Ausgangslage so spannend wie nie zuvor: Hermann Neubauer führt mit 112 Punkten vor Michael Lengauer (106) und Simon Wagner (101). Somit haben alle drei Anwärter noch realistische Chancen auf den Meistertitel – die Entscheidung wird wohl erst auf der allerletzten Sonderprüfung fallen, denn dort gibt es bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye am kommenden Wochenende in Krumbach am Wechsel 5 Zusatzpunkte zu holen. Wie verrückt die Konstellation für die beteiligten Piloten ist, zeigt die Tatsache, dass z. B. für Simon Wagner vier Saisonsiege zu wenig sein könnten, andererseits aber z. B. Michael Lengauer ohne einzigen Saisonsieg Staatsmeister werden könnte.

    Der ORM-Promotor und Rallyeleiter-Stellverteter in Krumbach Georg Höfer hat ein wenig zurückgeblickt, sich einige Titelszenarien durch den Kopf gehen lassen und so die bevorstehende Dramaturgie der beiden Renntage Freitag/Samstag auf den Punkt gebracht.

    An die Powerstage von Edlitz zum Eis-Greissler hat Simon Wagner gute Erinnerungen: 2023 holte er hier mit einer Powerstage-Bestzeit seinen damals dritten Meistertitel in Folge. Hermann Neubauer hingegen hat schon mehrere Entscheidungen auf der letzten Prüfung verloren: unter anderem beim Finale 2017 gegen Raimund Baumschlager, 2022 in Hartberg um eine Zehntelsekunde, und beim Finale 2023 machte er auf genau jener Strecke einen entscheidenden Fehler, welche auch dieses Jahr als letzte Sonderprüfung der Meisterschaft auf dem Programm steht.

    Hermann Neubauer hat die beste Ausgangslage

    Der Salzburger hat beim Saisonauftakt in Freistadt nur Platz vier erreicht und den zweiten Lauf im Rebenland ausgelassen, da er ursprünglich gar nicht die gesamte Meisterschaft bestreiten wollte. Danach fand Neubauer zurück zu alter Motivation und gewann in Judenburg und Weiz. Durch den Ausfall von Simon Wagner in Weiz hat Hermann Neubauer die Meisterschaft jetzt in der Hand und muss im Finale als einziger nicht unbedingt gewinnen. Theoretisch könnte ein zweiter oder sogar dritter Platz reichen, je nachdem wie seine Konkurrenten abschneiden. Mit einem Sieg wäre Neubauer fix Meister, egal was auf der Powerstage passiert.

    Selbst vier Saisonsiege könnten für Simon Wagner nicht reichen

    Der Jubel bei der Jännerrallye war groß: endlich konnte Simon Wagner seine Heimrallye gewinnen. Nach zwei weiteren Siegen in Rebenland und Lavanttal dachte man, die Meisterschaft wäre gelaufen. Aber Simon überraschte mit Abwesenheit in Judenburg, um am gleichen Wochenende in Tschechien zu fahren und zeigte in Weiz nach langer Zeit einmal Nerven: nachdem ihn ein Turbo-Problem zurückgeworfen hatte, rutschten er und Beifahrerin Hanna Ostlender bei der Aufholjagd von der Strecke. Somit hat Simon Wagner als einziger der drei Kontrahenten zwei Nuller und kann damit nicht rein aus eigener Kraft Meister werden. Selbst bei einem Sieg mit Powerstage-Bestzeit würde Neubauer ein zweiter Platz mit zumindest 5. Zeit auf der Powerstage oder ein dritter Platz mit 2. Zeit auf der Powerstage reichen.

    Lengauer braucht einen Sieg (oder auch nicht)

    Michael Lengauer hat im Gegensatz zu den beiden anderen nicht nur noch keinen Meistertitel, er ist überhaupt zum ersten Mal in der Situation, Meister werden zu können. Und das, obwohl er heuer noch keinen Sieg vorweisen kann. Bei der Jännerrallye wurde ihm in Führung liegend ein Reifenschaden zum Verhängnis. Im Rebenland verlor er bei einem Ausrutscher auf Slicks im Regen einen komfortablen Vorsprung und unterlag Simon Wagner um nur 1,1 Sekunden. Im Lavanttal folgte ein heftiger Crash. Mit dem Wechsel von Skoda zum Citroen gab‘s in Judenburg und Weiz zwei weitere zweite Plätze. Im Gegensatz zu Simon Wagner kann Lengauer aus eigener Kraft Meister werden. Dafür braucht der Oberösterreicher einen Sieg und muss auf der Powerstage zumindest schneller als Neubauer sein. Dritter werden reicht Lengauer auf keinen Fall, und auch als Zweiter müsste auf der Powerstage ein ganz spezielles Szenario passieren. – Aber: wenn z. B. Neubauer und Wagner nicht ins Ziel kämen, genügte Lengauer sogar nur ein 10. Platz, um ohne Saisonsieg Rallye-Staatsmeister 2026 zu werden.

    Hausherr könnte zum Zünglein an der Waage werden

    Luca Waldherr war in Judenburg als Dritter nicht ganz am Niveau von Neubauer und Lengauer. Bei der Heimrallye könnte der Hausherr trotzdem den Titelkampf entscheidend beeinflussen: das muss nicht einmal im Gesamtergebnis der Rallye sein, es reicht, wenn sich Luca Waldherr auf der Powerstage zwischen den Titelkandidaten platziert. Denn wenn Neubauer nicht gewinnt, kommt es auf die Powerstage-Punkte an – da kann schon ein Punkt mehr oder weniger, ein Zehntel schneller oder langsamer, den Ausschlag zum Meistertitel geben.

    Zusammengefasst die wichtigsten (wenngleich nicht alle) Möglichkeiten:

    Michael Lengauer wird Meister, wenn beim Finale …

    • Lengauer gewinnt und auf der Powerstage schneller ist als Neubauer
    • Lengauer gewinnt und Neubauer nicht Zweiter wird
    • Wagner gewinnt, Lengauer Zweiter wird und auf der Powerstage mindestens zwei Positionen vor Wagner ist und Neubauer nicht Dritter wird
    • Wagner gewinnt, Lengauer Zweiter wird, Neubauer Dritter wird und Lengauer auf der Powerstage mindestens zwei Punkte mehr macht als Wagner und mindestens 4 Punkte mehr macht als Neubauer

    Simon Wagner wird Meister, wenn beim Finale …

    • Wagner gewinnt und Powerstage-Bestzeit fährt und Neubauer Zweiter wird, Neubauer aber keine Powerstage-Punkte holt
    • Wagner gewinnt, Lengauer Zweiter wird, Neubauer Dritter wird und Wagner auf der Powerstage zumindest zwei Positionen vor Neubauer ist und maximal eine Position hinter Lengauer ist
    • Wagner gewinnt, Lengauer Zweiter wird, Neubauer ausfällt und Wagner auf der Powerstage maximal eine Position hinter Lengauer ist

    Hermann Neubauer wird Meister, wenn beim Finale …

    • Neubauer gewinnt
    • Wagner gewinnt, Neubauer Zweiter wird und auf der Powerstage zumindest 5. Zeit fährt
    • Wagner gewinnt, Neubauer Dritter wird und auf der Powerstage maximal eine Position hinter Wagner ist
    • Lengauer gewinnt, Neubauer Zweiter wird aber auf der Powerstage schneller als Lengauer ist

    Titeldramatik auch in der ORM 2

    Auch in der TEC7 ORM 2 liegen die Nerven im Titelkampf noch blank. Zumindest jene von Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX, 113 Punkte) und Günther Knobloch (Renault Clio Rally3, 105 Punkte), die im direkten Duell um die Staatsmeister-Trophäe stehen. Durch seinen Ausfall in Weiz bugsierte der bis dahin führende Steirer Knobloch seinen niederösterreichischen Kontrahenten Zellhofer ungewollt in die Favoritenrolle. Die verschiedensten Titel-Rechnungen „Was wäre, wenn“ will Christoph Zellhofer zwar nicht anstellen, trotzdem sei hier eine davon kurz erklärt, um Günther Knoblochs Schwierigkeit des Unterfangens darzustellen. Selbst wenn der Steirer nämlich die Rallye samt den fünf Powerstage-Punkten gewinnt, genügt Christoph Zellhofer ein zweiter Platz bei der Rallye und ein dritter Platz in der Powerstage, um am Schluss immer noch einen Zähler vor Knobloch zu liegen. Mal sehen, welches Drehbuch die OBM Land der 1000 Hügel Rallye für die beiden Titelkontrahenten bereithält.

    weiterführende Links: 
    obm 1000 Hügel Rallye

  • Neues Ergebnis Oschersleben – DTM Rennen 2

    Neues Ergebnis Oschersleben – DTM Rennen 2

    Für den zehnten Wertungslauf der DTM am 26. Juli 2026 in der Motorsport Arena Oschersleben gibt es nachträglich ein neues Rennergebnis. Im Anschluss an das Rennen wurden bei der technischen Nachkontrolle verschiedene Fahrzeugteile weitergehend untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass am erstplatzierten #63 Lamborghini Temerario GT3 des TGI Team by GRT ein Radlager verwendet wurde, das nicht der DTM-Homologation entsprach. Infolgedessen ist das Fahrzeug am 13. August von den Sportkommissaren des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) disqualifiziert worden. Alle nachfolgend platzierten Fahrzeuge rücken entsprechend auf.

    Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol) wird damit im Mercedes-AMG GT3 als Sieger des Sonntagsrennens in Oschersleben gewertet. Thomas Preining (Manthey) rückt auf den zweiten Platz vor. Marco Wittmann (Schubert Motorsport) wird im BMW M4 GT3 als Drittplatzierter geführt.

    Das TGI Team by GRT hat angekündigt, gegen die Entscheidung der Sportkommissare eine Berufung einzulegen.

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    DTM

  • Vorschau MotoGP am Red Bull Ring

    Vorschau MotoGP am Red Bull Ring

    Von 18. bis 20. September 2026 gastiert mit der MotoGP die Königsklasse auf zwei Rädern am Red Bull Ring.

    Bereits am Donnerstag haben Fans die Gelegenheit, die Rider und Bikes aus nächster Nähe zu erleben. Beim Public Pit Lane Walk werden die Tore zur Boxengasse geöffnet, sodass Fans einen Blick in die Heiligtümer der MotoGP-Teams bekommen und hautnah dabei sind, wenn die Motorräder für das Rennwochenende vorbereitet werden.

    Der Public Pit Lane Walk ist ein absolutes Highlight für jeden MotoGP-Fan. Spontane Besuche der MotoGP-Stars sind während des Public Pit Lane Walk keine Seltenheit und so können Fans sich ein Selfie mit ihrem Lieblingsfahrer sichern. 

    Ein weiteres Highlight bei der diesjährigen MotoGP am RBR – die Woodstock Allstar Band performt am Spielberg! Die Start-Ziel-Gerade des Red Bull Ring wird am 20. September Kulisse für die österreichische Bundeshymne in beeindruckender Art und Weise, während bei rot-weiß-roten Tribünen „Land der Berge“ erklingt und die MotoGP-Stars Aufstellung nehmen.

    Das Saison-Finale des „Harley Davidson Bagger World Cup“ findet ebenfalls im Rahmen des MotoGP-Wochenendes von 18. bis 20. September am Red Bull Ring statt. Die Rennmotorräder wurden von Harley-Davidson Factory Racing entwickelt. Sie sind also allesamt identisch und garantieren den Fans somit einen direkten und puren Wettkampf der Rider. Die Bagger-Bikes wiegen rund 280 Kilogramm, leisten rund 200 PS und erreichen Geschwindigkeiten von über 300 km/h.

    Vor dem Rennwochenende der Motorrad Grand Prix von Österreich 2026 geht die dritte Auflage des „MopedGP“ am 17. September über die Bühne. Jeder, der ein Moped bis 50ccm Hubraum mit gültigem Pickerl hat, einen dafür gültigen Führerschein vorweisen kann und im Besitz eines gültigen MotoGP-Tickets ist, ist herzlich eingeladen die Rennstrecke einmal aus der Fahrerperspektive zu erleben. Im Vordergrund stehen dabei nicht Geschwindigkeit oder Performance, sondern es geht darum die Tradition des Moped-Fahrens hochleben zu lassen und sich gemeinsam auf ein typisch rot-weiß-rotes Rennwochenende einzustimmen. 

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    MotoGP

  • Ennstal-Classic 2026

    Ennstal-Classic 2026

    Christian und Rene Nell auf Austin Mini Cooper S (1967) machten den Gesamtsieg bei der Ennstal-Classic (22. bis 25. Juli) mit einem souveränen zweiten Platz beim Stadt-GP klar, den sie schon in den Vorjahren mehrfach dominierten. Sie führten bereits ab Tag 2 und gaben den Spitzenplatz nicht mehr her. Dahinter haben sich Florian und Dieter Böhmdorfer (Mercedes-Benz 350 SLC, 1972) eingereiht, Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal (Alfa Romeo 2000 GTV, 1971) konnten den dritten Platz erobern.

    Es war erneut ein superspannendes Finale. Im allerletzten Bewerb gab es noch einen Tausch in den Top 3, Florian und Dieter Böhmdorfer haben auf den letzten Metern die seit dem Vortag an zweiter Stelle liegenden Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal auf Platz drei verdrängt. Auf Platz vier landeten die Vorjahressieger Peter Schöggl und Werner Tripolt (Alfa Romeo Spider Veloce, 1970), Platz 5 geht an Erich und Roswitha Volk auf Ford Mustang (1965).  

    Während Klaus und Jonas Landerl (BMW 328, 1937) für einen Überraschungssieg beim GP von Gröbming sorgten, konnten vor allem die zweitplatzierten Böhmdorfer/Böhmdorfer mit einem soliden zweiten Platz auf den gleichen Rang im End-Klassement vorrücken, Nell/Nell reichte ein dritter Rang beim GP um den Sieg zu sichern.

    Eine emotionale, 34. Ausgabe der Ennstal-Classic bei bestem Wetter begeisterte tausende Zuschauer entlang der Strecke, in den Etappenorten und vor allem im Epizentrum Gröbming, wo am Finaltag beim Stadt-Grand Prix motorbegeisterte Unterhaltung der Extraklasse geboten wurde. 

    Die Reise durch die Historie begann mit drei Vorkriegslegenden: dem Delahaye 135 S, einem Bugatti Typ 50 und einem MG C Typ, alle Fahrzeuge mehrfache Le Mans-Veteranen. Ein akustisches und optisches Spektakel brachte die Porsche-Armada nach Gröbming: Timo Bernhard steuerte den Porsche 911 GT1 Le Mans, während Richard Lietz am Steuer der berühmten Sau, dem Porsche 911 RSR GTE, Platz nahm. Auch der Porsche 906 in der Langheckversion sowie der wendige Porsche 904, originale Zeitzeugen des Langstreckensports, waren am Start. 

    Komplettiert wurde das Feld durch den originalen Le-Mans-Rennwagen ISO A3C aus dem Jahr 1965. Ergänzt wurde dieses beeindruckende Ensemble durch weitere Ikonen wie den Maserati A6 GCS sowie den legendären Ford GT40, bewegt von Mathias Walkner und Tobias Moretti, sowie einem Orignal Audi Renn-Quattro aus den 1980ern, aus dem Besitz und pilotiert von Siegfried Wolf mit niemand geringerem als Wolfgang Porsche himself am Beifahrersitz. 

    Weiterführende Links: 
    Ennstal-Classic

    Einige Impressionen / Copyright Ennstal-Classic (inkl. Beitragsbild)

  • DTM Oschersleben 2026

    DTM Oschersleben 2026

    Tolle Ergebnisse für Thomas Preining in Oschersleben / Mit einem Sieg am Samstag und Platz 3 am Sonntag liegt er nun auf Platz 4 in der Gesamtwertung

    Samstag / 25.07.2026 – Thomas Preining (A/Manthey) räumt in Oschersleben bislang alles ab. Nach der Bestzeit im Freien Training und der Pole-Position im Qualifying krönte der 28-Jährige am Samstag einen bisher dominanten Auftritt mit seinem ersten DTM-Sieg auf dem Bördekurs. Preining gab in seinem Porsche 911 GT3 R im neunten Meisterschaftslauf von der ersten Runde an den Ton an und behauptete seine Führung souverän bis ins Ziel. „Wir wollen um den Titel kämpfen, daher war dieser Sieg super wichtig für uns. Unsere Strategie ist voll aufgegangen. Denn das richtige Timing für den Boxenstopp ist in Oschersleben entscheidend, weil man auf dieser engen Strecke schnell in den Überrundungsverkehr gerät. In der Schlussphase ist Luca Engstler immer dichter an mich herangekommen, da war höchste Konzentration gefragt“, sagte der Österreicher nach seinem insgesamt neunten DTM-Erfolg. Mit einem Rückstand von 1,601 Sekunden belegte Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) Rang zwei. Damit stand der Lamborghini-Pilot in dieser Saison erstmals auf dem Treppchen. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) wurde Dritter und übernahm damit die Tabellenführung in der DTM.

    Sonntag / 26.07.2026 – Riesenjubel bei Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) und Lamborghini: Der Italiener gewann den Sonntagslauf in Oschersleben nach einer taktisch klugen und fahrerisch starken Vorstellung. Bortolotti war von Startplatz sechs aus ins Rennen gegangen und wurde nach 39 Runden als Sieger abgewunken. Es war sein erster DTM-Erfolg seit knapp zwei Jahren – und zugleich der Premierensieg des neuen Lamborghini Temerario GT3. „Den weltweit ersten Sieg des neuen Lamborghini Temerario zu holen, macht mich unglaublich stolz. Und das in der stärksten Rennserie, in der das Fahrzeug zum Einsatz kommt. Diesen Erfolg widme ich meinem verletzten Teamkollegen Maximilian Paul“, sagte ein überglücklicher Bortolotti. „Wir hatten eine super Strategie, aber auch ich habe auf der Strecke den Unterschied gemacht.“ Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) belegte Platz zwei und baute damit seine Tabellenführung aus. Thomas Preining (A/Manthey) beendete den zehnten Meisterschaftslauf im Porsche 911 GT3 R als Dritter. Insgesamt 55.100 Besucher verfolgten das fünfte Rennwochenende der DTM in der Magdeburger Börde.

    Gesamtstand nach 10 von 16 Rennen:
    1. Maro Engel (145 Punkte)
    2. Nicki Thiim (124 Punkte)
    3. Lucas Auer (123 Punkte)
    4. Thomas Preining (117 Punkte)
    5. Matteo Cairoli (94 Punkte)

    weiterführende Links: 
    DTM

    Einige Impressionen / Copyright DTM (inkl. Beitragsbild)

  • Vorschau Rallye Weiz 2026

    Vorschau Rallye Weiz 2026

    Während Staatsmeister Simon Wagner nächste Woche seinen sechsten Titel in Serie fixieren könnte, geht es auch in den weiteren TEC7 ORM-Formaten in die heiße, weil entscheidende Phase

    Die oststeirische Bezirkshauptstadt Weiz und deren Umgebung hat nächste Woche am 17. und 18. Juli den fünften Akt im sechsteiligen Ratespiel zur Österreichischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft 2026 auf dem Programm. Wobei das Wort Ratespiel mehr auf eine Ermittlung nach dem diesjährigen Sieger der schnellsten Rallye Österreichs zutrifft. Für die Suche nach dem neuen Staatsmeister trifft wohl eher die Prognose Wiederholung zu. Denn der alte Champion, der Oberösterreicher Simon Wager, ist punktetechnisch wohl schon sehr weit weg von seinen Konkurrenten. Drei Saisonsiege (Jännerrallye, Rebenland, Lavanttal) hat er am Konto. Dass er rein rechnerisch noch nicht endgültig durch ist, liegt an seinem Fehlen beim letzten Lauf im Murtal, wo er stattdessen in der tschechischen Meisterschaft aktiv war. In Weiz kann Vorjahrssieger Simon Wagner jedoch die erste Möglichkeit auf sein sechstes Championat in Folge wohl nur selbst verspielen.

    TEC7 ORM

    Einem sportlich hochklassigen Ablauf bei der Rallye Weiz steht also nichts im Weg, weil es mittlerweile für jeden Rallye-Piloten einer Art Ritterschlag gleichkommt, der Simon Wager auf heimischem Boden besiegen kann. Dementsprechend motiviert werden die dafür in Frage kommenden Akteure ans Werk gehen. So zum Beispiel der aktuelle Vizestaatsmeister und noch immer in Wagners Reichweite liegende Michael Lengauer oder der zweifache Staatsmeister und Judenburg-Rallye-Sieger Hermann Neubauer, der theoretisch ebenfalls noch eine Titelchance hat. Und auch dem immer gern gesehenen Deutschen Albert von Thurn und Taxis, der nach seinem heftigen Crash in Leutschach erstmals wieder in Österreich fährt, ist von einem Podestplatz bis zur absoluten Überraschung alles zuzutrauen.

    Die Stimmen der Toppiloten

    Simon Wagner (Hyundai i20 Rally2): „An Weiz verbinden mich aus dem Vorjahr natürlich die besten Erinnerungen. Da konnten wir ja alle Sonderprüfungen für uns entscheiden. Dass heuer eine komplett neue Prüfung dabei ist, macht die Sache umso spannender. Wir sind an diesem Wochenende noch in der tschechischen Meisterschaft im Einsatz, dann gilt unsere Konzentration der Rallye Weiz. Wir freuen uns dort auf die großartigen Fans, eine tolle Organisation, starke Konkurrenten und hoffentlich keine Unwetter wie vor zwei Jahren, als es das Fahrerlager praktisch weggefegt hat.“

    Hermann Neubauer (Toyota Yaris Rally2): „Ich habe die Rallye Weiz schon fünf Mal gewonnen. Jeder, der mich kennt, weiß, dass das meine absolute Lieblingsrallye ist, was auch auf coole Veranstalter und die super Fans zurückzuführen ist. Eigentlich sehe ich das als meine Heim-Rallye. Ich komme mit dem positiven Gefühl meines Sieges in Judenburg nach Weiz. Deshalb werde ich auch heuer alles geben und vor allem auch die Veranstaltung absolut genießen. Was am Ende dann herausschaut, werden wir sehen.“

    Michael Lengauer (Citroen C3 Rally2): „Ich freue mich, dass ich wieder mit meinem neuen Untersatz, dem Citroen C3 Rally2, am Start sein kann. Die Judenburg-Rallye war ein guter Test für uns. Dort haben wir witterungsbedingt von Trocken bis Nass gleich alle Bedingungen vorgefunden. Das waren sehr wertvolle Kilometer. In Weiz will ich versuchen, die Lücke, die auch durch den Fahrzeugwechsel zwischen Simon Wagner, Hermann Neubauer und uns entstanden ist, wieder zu schließen. Der Vorsprung von Simon in der Meisterschaft ist schon sehr groß, und unter normalen Umständen bringt er das auch ins Ziel. Aber noch ist er dort nicht, noch besteht eine, wenn auch nur sehr kleine Chance. Deshalb werden wir kämpfen bis zum Schluss und den wie immer fantastischen Fans in Weiz hoffentlich eine gute Show liefern.“

    Jara Hain, Copilotin von Albert von Thurn und Taxis (Skoda Fabia Rally2): „Wir freuen uns, dass wir zum dritten Mal jetzt in Weiz dabei sein dürfen. Voriges Jahr waren wir mit unserer Performance auf dem doch sehr rutschigen Asphalt ja nicht ganz so zufrieden. Dadurch dass wir unsere letzten Rallyes auf dem guten alten High-Grip-Asphalt in Italien gefahren sind, wird das auch heuer wieder eine große Umstellung werden. Da tut uns ein Testtag vorher sicher gut. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben, um vielleicht vorne ein Wörtchen mitreden zu können, auch wenn wir sowohl körperlich als auch mental noch von unserem Unfall im Rebenland zehren. So ganz spurlos geht so etwas halt doch nicht an einem vorbei.“

    Weitere Rally2-Piloten in Weiz
    sind Peter Hopf und Andreas Höfler. Die beiden Steirer lenken jeweils einen Ford Fiesta. Peter Hopf kann dabei Kraft aus einem starken sechsten Gesamtplatz bei der zuletzt abgehaltenen ET König Rallye im Murtal schöpfen. Andreas Höfler war letztes Jahr in Weiz noch mit einen Renault Clio Rally3 in der ORM 2 am Start und holte dort Platz zwei.

    TEC7 ORM 2

    In der TEC7 ORM 2, dem ehemaligen Rallye Cup, für den heuer auch die leistungstechnisch starken Rally3-Fahrzeuge zugelassen sind, versucht der Grazer Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) seine Gesamtführung zu verteidigen, was ein heißes Duell verspricht. Denn nur fünf Punkte hinter ihm lauert der Niederösterreicher Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX) auf seine also durchaus intakte Chance.

    Einer der um den Sieg mitreden will und vom Können her dazu sicher auch fähig ist, trägt den Namen Fabian Zeiringer. Der schnelle Steirer aus Birkfeld gibt in Weiz mit einem Renault Clio Rally3 ein kurzfristiges, aber umso erfreulicheres Comeback.

    Stark einzuschätzen sind unter anderen freilich auch die beiden ausländischen Starter Hermann Gassner aus Bayern (sofern das überhaupt Ausland ist 😉) in einem Renault Clio Rally3 und Tomas Gajdosik (Ford Fiesta Rally3) aus Tschechien.

    TEC7 ORM 3

    Fast alles klar ist in der zweirad-getriebene Kategorie ORM 3. Hier spricht praktisch alles für den vierfachen Saisonsieger Marcel Neulinger. Rein rechnerisch fehlen dem Oberösterreicher im Lancia Ypsilon R4 nur noch fünf Punkte für seine erfolgreiche Titelverteidigung. Einzig sein oberösterreichischer Landsmann Lukas Dirnberger könnte ihm die Trophäe noch abknöpfen. Dazu müsste jedoch schon alles für ihn und alles gegen Neulinger laufen. 

    Podest-Kandidaten sind in der ORM 3 die Oberösterreicher Nico Neulinger (Lancia Ypsilon R4), Raphael Dirnberger (Opel Corsa R4) oder auch der Kärntner Thomas Traußnig, der wie Lukas Dirnberger einen Peugeot 208 R4 pilotiert.

    RP TOOLS Rallye Junioren-Staatsmeisterschaft

    Für die Titeljagd in der RP-TOOLS Rallye Junioren-Staatsmeisterschaft ist die Ausgangslage fast identisch mit jener in der ORM 3. Auch hier steht der 21-jährige Marcel Neulinger vor der erfolgreichen Verteidigung seiner Staatsmeister-Ehren. Auch hier ist sein schärfster Konkurrent und erster Verfolger der 23 Jahre junge Lukas Dirnberger.

    Komplettiert wird das Junioren-Quintett in Weiz durch Thomas Traußnig sowie die beiden Steirer Florian Knoll (Renault Clio Sport) und Leander Pfleger (Opel Adam R2).

    TEC7 HRM und HRM Classics

    In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA Historic Rally European Championship (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner (Porsche 911), Peter Klamminger (VW Golf IV Kit Car), Martin Karlhofer (Lancia Delta Integrale) und Andreas Schögler (Volvo 142).

    Nicht für die EM, sondern allein für die TEC7 HRM (Fahrzeuge bis Bj. 1992 und früher) hat der Tiroler Alois Nothdurfter (Ford Sierra Cosworth) genannt.

    In der HRM Classics (Fahrzeuge Bj. 1993 bis Bj. 2000) stehen der Salzburger Alexander Strobl (Ford Escort WRC), der Niederösterreicher Bernd Haiderbauer (BMW E36 M3) und der Steirer Manuel Neureiter (Seat Ibiza GTI) am Start.

    TEC7 ORM Trophy

    Dadurch, dass in der TEC7 ORM Trophy, also Piloten, die das 50. Lebensjahr bereits überschritten haben, auch die EHRC-Starter gewertet werden, ist die Teilnehmerliste in Weiz sehr groß und dementsprechend multikultig. Auszugsweise Beispiele gefällig? Francois Delecour (Frankreich/Peugeot 306 Maxi), Guy Trolliet (Schweiz/Porsche 911), Ernie Graham (England/BMW M3), Abdullah Al Thani (Katar/Ford Escort WRC), Enrico Brazzoli (Italien/Porsche 911), Hermann Gassner (Deutschland/Renault Clio Rally3), Karl Wagner (Österreich/Porsche 911) und natürlich weitere heimische Evergreens wie Peter Klamminger, Martin Karlhofer, Peter Ölsinger, „Tessitore“, Gerolf Schuller, Alois und Alfons Nothdurfter, Eugen Friedl, Franz Schulz, Kurt Ruhringer, Josef Lammer und Heinz Kettner. 

    Neben der Historischen Rallye-Europameisterschaft (FIA EHRC) und den hier vorgestellten Formaten der Österreichischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft zählt die Rallye Weiz 2026 vom 16. bis 18. Juli auch zur Austrian Rallye Challenge sowie zum ADAC Opel GSE Rally Cup.

    weiterführende Links: 
    Rallye Weiz
    ORM

  • Freestyle Calisthenics Austrian Championship

    Freestyle Calisthenics Austrian Championship

    3 Tage Calisthenics pur gab es beim größten Calisthenics Sportevent des Jahres in Österreich. 
    Die Freestyle Calisthenics Austrian Championship fanden vom 26. bis 28. Juni am Fitness Beach am Klopeiner See in Kärnten statt. 

    Neben den nationalen Wertungen für Damen und Herren waren auch wieder internationale Battles angesagt.
    Insgesamt haben dafür sage und schreibe Athleten aus 16 Nationen genannt. Ein großes Ausrufezeichen für das Even am Klopeiner See!

    National / Männer:

    1. Olivier Wagner
    2. Safi Samandar
    3. Georg Jonas

    National / Damen:

    1. Amelie Stickler
    2. Jule Meyer
    3. Laura Moretti

    International / Herren:

    1. Samu Koenoenen aus Finnland
    2. Silvio Saravo aus Deutschland
    3. Ahmed Helmy aus Ägypten

    Neben Calisthenics wurden auch zwei weitere interessante Wettkämpfe abgehalten. Einerseits die 3. intern. Südkärntner Push Up Open – Liegestütze Meisterschaft mit KI-Schiedsrichter und ganz neu im Programm war die Summer League von League of Reps. Es handelte sich dabei um ein internationales Endurance-Calisthenics-Format, bei dem Ausdauer, mentale Stärke und saubere Technik im Vordergrund standen. Innerhalb von 4 Minuten mussten 4 bekannte Calisthenics-Basic-Übungen absolviert werden und dabei so viele gültige Reps wie nur möglich gesammelt werden. 

    weiterführende Links: 
    Freestyle Calisthenics Austrian Championship
    Streetworkout Austria
    Streetworkout Carinthia
    Barzflex

    Anbei einige Impressionen / Copyright Sport-Photo

  • Ein Jahr Pause für den Rallyeklassiker im Mühlviertel

    Ein Jahr Pause für den Rallyeklassiker im Mühlviertel

    Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche.

    Malerische Bilder aus dem winterlichen Mühlviertel, Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher aus halb Europa und einmal mehr ein enormer Zusammenhalt hinter den Kulissen – die vergangene 39. LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER hat eindrucksvoll gezeigt, was diese Veranstaltung seit Jahrzehnten so besonders macht.

    Auf dem Weg zur 40. Ausgabe wird die Jännerrallye im Jahr 2027 bewusst eine Pause einlegen. Eine Entscheidung, die gut überlegt ist und mehrere Gründe hat. „Die Jännerrallye lebt vom Engagement unzähliger Freiwilliger, die Jahr für Jahr gemeinsam ein Großevent auf die Beine stellen. Deshalb ist es wichtig, uns mit der Pause 2027 einmal Zeit für ein Regrouping zu geben“, erklärt Christian Birklbauer, Obmann des organisierenden Rallye Club Mühlviertel. „Die Pause hilft uns, für das 40. Jubiläum mit voller Motivation bereit zu sein.“

    Die Terminsituation rund um den 6. Jänner spricht für diese Entscheidung: Der Feiertag „Heilige Drei Könige“ fällt 2027 auf einen Mittwoch. Am Wochenende davor würde die Ausrichtung über den Jahreswechsel gehen. Das darauffolgende Wochenende liegt außerhalb der Schulferien – ein entscheidender Faktor, da das Messegelände und der Busbahnhof am Stifterplatz nur in den Ferien als Fahrerlager genutzt werden können und auch die Verfügbarkeit vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer davon abhängt. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es nicht möglich, einen Termin zu finden, der den Anforderungen aller beteiligten Partner und Organisationen gleichermaßen gerecht wird – gerade mit Blick auf eine würdige 40. Jubiläumsausgabe.

    Die Jännerrallye ist dank ihrer tollen Vergangenheit längst mehr als nur eine Motorsportveranstaltung. Sie sorgt für eine hohe Wertschöpfung in der Region und enorme mediale Reichweite in ganz Europa. Dabei entstehen wichtige wirtschaftliche und touristische Impulse für den Bezirk Freistadt und das gesamte Mühlviertel. Außerdem hat die vergangene Veranstaltung einmal mehr deutlich gemacht, mit wieviel Freude, Professionalität und Zusammenhalt die Rallye von den vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern getragen wird. Feuerwehren, Vereine, Gemeinden, Betriebe und hunderte Freiwillige zeigen seit Jahrzehnten gemeinsam, was in der Region möglich ist, wenn alle zusammenhelfen.

    Alle diese Punkte wurden im Organisationsteam des Rallye Club Mühlviertel und mit vielen Partnern und Institutionen intensiv besprochen und führten zur abschließenden Meinungsbildung, im Jahr 2027 zu pausieren und die 40. Auflage der Jännerrallye von Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, durchzuführen. Lange Schulferien und ein Donnerstag-Feiertag geben den Verantwortlichen viel Spielraum für ein attraktives Programm, um die Geschichte der Jännerrallye bestmöglich weiterzuführen.

    weiterführende Links: 
    Jaennerrallye
    ORM

  • Mühlviertel Classic

    Mühlviertel Classic

    Von 10.-14. Juni 2026 wurde gemeinsam mit dem Tourismusverband Mühlviertel die 12. Mühlviertel Classic (MVC26) veranstaltet.

    Ausgangspunkt war das Hotel FREIGOLD in Freistadt/OÖ und mit ca. 120 top gepflegten Raritäten wurde 3 Tage lang nach Roadbook durch das Mühlviertel getourt. Auto-Klassiker wie Riley, Bentley, Packard, Auburn, Alvis, Lanchester oder Healey mit Baujahren zwischen 1921 bis 1985 starteten jeden Tag im 30-Sekunden-Takt vor dem Hotel.

    Für die Ausfahrten bot das malerische Hügelland die idealen Strecken. Und die passenden Genuss-Partner für gemütliche Boxenstopps mit Snacks, Drinks, Lunch & Kaffee und Kuchen. Auf den Routen gab es mehrere Sonderprüfungen mit Zeitmessung zu absolvieren. Bei Rückkehr erwartete die Teilnehmer:innen täglich ein Empfang mit Cocktails und kleiner Stärkung. Und abends folgte auf das Gourmet-Dinner die Siegerehrung der Sonderprüfungen, Live-Musik, eine Showeinlage, jede Menge Spaß & eine Party mit DJ in der Hotel-Bar.

     Jedoch stand während der gesamten Veranstaltung eines im Vordergrund: Spenden. Dank der Teilnehmer:innen und Sponsoren konnte jedes Jahr eine große Summe – seit 2015 über € 400.000 – sowohl bedürftigen Familien als auch Organisationen gespendet werden.

    Das Team von Sport-Photo freut sich schon auf die Neuauflage der Mühlviertel Classic 2027. 

    weiterführende Links:
    Mühlviertel Classic

    Einige Impressionen der MVC26 vom Start vor dem Hotel FREIGOLD / Copyright Sport-Photo