• DTM 2026 Red Bull Ring

    DTM 2026 Red Bull Ring

    Dieser Auftakt in die DTM-Saison 2026 glich einer Postkartenidylle mit insgesamt 51.000 Besuchern. Am Drehbuch haben vor allem auch zwei Österreicher kräftig mitgeschrieben. Nach dem ersten Doppelsieg in einem Heimrennen holten die beiden Austro-Helden Lucas Auer (Mercedes-AMG/Team Landgraf) und Thomas Preining (Porsche/Manthey) tags darauf am Sonntag die Plätze 3 und 12. Bei Traumwetter strahlten allerorts glückliche Gesichter, Fans erlebten Motorsport hautnah, sicherten sich bleibende Erinnerungen bei Autogramm-Sessions, Pitwalks und in der DTM Fan Zone.

    Rennen 1 am Samstag – eine kluge Strategie und starke Nerven waren der Schlüssel zum Erfolg: Thomas Preining (A/Manthey) hat am Samstag nach einer fehlerlosen Vorstellung zum zweiten Mal sein DTM-Heimrennen auf dem Red Bull Ring gewonnen. Beim Auftaktrennen in der Steiermark überquerte der Porsche-Werksfahrer nach 38 Runden als Erster die Ziellinie und feierte damit seinen neunten DTM-Erfolg. Sein Landsmann Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) machte mit Platz zwei den österreichischen Doppelsieg auf dem Formel-1-Kurs perfekt. „Ich könnte nicht glücklicher sein, von genau solchen Momenten träumt man als Rennfahrer! Vor den Augen meiner Familie und vielen Freunden zu gewinnen, fühlt sich einfach großartig an. Es war ein sehr herausforderndes Rennen mit einer sehr schnellen Konkurrenz von Mercedes-AMG. Lucas Auer hat am Ende richtig Druck gemacht. Umso erleichterter war ich über die Zieldurchfahrt“, erklärte der Linzer, der von den Fans zum „Driver of the Day“ powered by PME Legend gewählt wurde. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) wurde in einem bis zum Schluss spannenden Rennen Dritter.

    Rennen 2 am SonntagMaro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hat den zweiten DTM-Saisonlauf klar gewonnen. Der Routinier überholte gegen Mitte des Rennens den in Führung liegenden Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) und feierte nach 37 Runden seinen dritten DTM-Erfolg. „Ich bin überglücklich, endlich wieder einen Meisterschaftslauf gewonnen zu haben“, freute sich der Mercedes-AMG-Pilot über seinen ersten DTM-Triumph seit Juni 2023. „Nachdem es am Samstag leider nicht geklappt hat, fühlt sich der Sieg umso besser an. Der Schlüssel war ein super Start, als ich direkt auf den zweiten Platz vorfahren konnte.“ Den zweiten Platz belegte der taktisch klug fahrende Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport), der als Neunter in das Rennen gegangen war. Lokalmatador Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) fuhr bei seinem Heimrennen nach Rang zwei am Samstag erneut auf das Podium und wurde Dritter.

    Lucas Auer: „Zweimal beim Heimspiel auf dem Podium, viel besser geht es nicht. Durch die zwei Boxenstopps kommt es noch stärker auf die richtige Strategie an, da hat das Team einen super Job gemacht. Die Atmosphäre war über das komplette Wochenende sensationell, der DTM-Auftakt hat mir großen Spaß gemacht.“

    Stand nach 2 Saisonrennen: 
    1. Maro Engel – 44 Punkte 
    2. Lucas Auer – 37 Punkte
    3. Marco Wittmann – 31 Punkte
    4. Thomas Preining – 29 Punkte
    5. Nicki Thiim – 17 Punkte

    Gastserien im Rahmen des DTM-Wochenendes am Red Bull Ring: ADAC GT Masters, ADAC GT Mastes Trophy, ADAC GT4 Germany, FIA Formula Regional und Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. 

    weiterführende Links:
    ADAC Motorsport
    DTM
    Red Bull Ring

    Einige Impressionen / Copyright DTM (inkl. Beitragsbild)

    Einige Impressionen / Copyright Sport-Photo

  • Rallycross-Saisonauftakt in Melk

    Rallycross-Saisonauftakt in Melk

    Mit den Rennen auf dem Wachauring startete eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. Mit 100 Startern war auch das frei zugängliche Fahrerlager gut gefüllt. Ein weiteres erfreuliches Novum im Rallycross: Der Anteil an weiblichen Startern lag bei über zehn Prozent.

    Supercars

    Schlicht atemberaubend ließ der sechsfache FIA-Zentraleuropa-Meister Zbigniew Staniszewski aus Polen seinen Ford Fiesta mit 600 PS über den Wachauring donnern. Er dominierte das gesamte Wochenende und gewann überlegen vor dem Tschechen Aleš Fučík (VW Polo). Dahinter ging es eng zur Sache: Vorjahresmeister Werner Gurschler war auf dem besten Weg, sich ein Stockerl zu sichern, als sich der Südtiroler mit einer gebrochenen Antriebswelle in der Jokerlap drehte. So schaffte Newcomer Norman Ganser die Sensation und gleich in seinem ersten Rennen überhaupt ein umjubeltes Podium. „Ich bin sprachlos. Im Training hatte ich noch zwei Dreher, dann bin ich es einfach ruhig runtergefahren. Es ist unglaublich“, war der Neueinsteiger aus dem Häuschen. Für Comebacker Alois Höller aus dem Mühlviertel reichte es nur für Platz vier. „Im Schotter habe ich mich noch nicht so getraut, im Finale hatte ich zudem einen Leistungsverlust – das hat sich natürlich bemerkbar gemacht“, war Höller nicht  zufrieden.

    Super 1600

    Bei den hochgezüchteten Kleinwagen mit 1,6 Liter Hubraum gewann Václav Veverka in einem Peugeot 208 aus Tschechien vor dem Ungarn András Kelemen (Audi A1). Die internationalen Piloten nutzten das Rennen am Wachauring als Vorbereitung für ihre Einsätze in der Europameisterschaft.

    Super Touring Cars über 2.000 ccm

    Der Waldviertler Daniel Pfeiffer zeigte sich mit seinem neu aufgebauten Škoda Fabia bestens aufgelegt und war stets im Spitzenfeld zu finden. „Es ist schön zu sehen, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat und wir jetzt die Früchte ernten können“, strahlte Pfeiffer. An der Spitze war der Ungar Tibor Vámosi zunächst unangefochten – nach dem Finale wurde der BMW-E36-Turbo-Pilot jedoch überraschend disqualifiziert. Der Tank des BMW hatte nicht dem Reglement entsprochen, der Ausschluss war somit gerechtfertigt. Karl Schadenhofer holte sich dadurch seinen ersten Sieg mit dem heckgetriebenen VW Polo. „Es taugt mir extrem. Der Start aus der zweiten Reihe war richtig gut, das war die halbe Miete“, so Schadenhofer. Eine starke Steigerung über das Wochenende zeigte Markenkollege Patrick Eigenbauer: „Im Finale wäre sogar noch mehr drinnen gewesen. Ich bin mit Daniel Pfeiffer zusammengestoßen, das war nicht ideal. Ich bin dennoch zufrieden“, zeigte sich Eigenbauer zwiegespalten. Für Pfeiffer reichte es nach dem Tête-à-Tête mit Eigenbauer noch zu Platz drei. Damit standen ausschließlich Österreicher auf dem Podium.

    Super Touring Cars bis 2.000 ccm

    „Wir hatten etwas Glück, aber das braucht man auch im Motorsport. Für das erste Rennen mit dem neuen Auto bin ich wirklich sehr zufrieden“, so Melvin Alic. Der junge Persenbeuger im Honda Civic wurde starker Dritter und konnte auch den favorisierten Josef Strebinger (Škoda Fabia) hinter sich lassen. „Nach dem Samstag bin ich enttäuscht, da wäre mehr drinnen gewesen. Leider hatte ich im Finale sehr hohe Motortemperaturen, vermutlich durch den Schlamm aus den Schotterpassagen“, zuckte Strebinger mit den Schultern. Den Sieg holte sich etwas überraschend Jakub Michal aus Tschechien (Peugeot 206), der seinen Landsmann und Seriensieger Roman Častoral (Opel Astra) deutlich im Griff hatte.

    Super Touring Cars bis 1.600 ccm

    Hier war die Konkurrenz für die Österreicher besonders groß. Nico Stachelberger aus Weinburg hatte nominell die besten Karten, musste jedoch nach dem zweiten Vorlauf mit einem Getriebeschaden aufgeben. Besonders gut zurecht kam Raphael Springer: „Ich bin voll zufrieden, es läuft richtig gut. Ich war um neun Sekunden schneller als vergleichbare Autos.“ Für das Finale reichte es knapp nicht, mit Platz sieben holte der Oberösterreicher aber ein starkes Ergebnis mit dem seriennahen Fahrzeug. Für die Sensation sorgte Tobias Kerschbaummayr aus Pöchlarn: Der 22-Jährige kam als einziger Österreicher ins Finale der besten sechs und belegte dort Platz vier. „Ich bin sehr glücklich, für mich war es das Maximum. Zum Schluss habe ich gar nicht mehr alles riskiert“, strahlte Kerschbaummayr. Der Sieg ging an den jungen Ungarn Levente Kacor (Suzuki Swift).

    National 1600

    „Im Vorjahr habe ich den Sieg in der Jokerlap an der Betonmauer vergeben, heute war ich vorsichtig – und es hat gereicht. Ich bin sehr, sehr zufrieden, auf meiner Lieblingsstrecke zu gewinnen“, strahlte Michael Kittel (Suzuki Swift). Ganz knapp dahinter meldete auch Reini Kainender, Melk-Sieger aus dem Vorjahr, Titelambitionen an. Der Oberösterreicher verpasste den Sieg nur um Haaresbreite und zählt damit zu den schärfsten Rivalen von Kittel. Nina Spitaler lieferte sich einen harten Kampf mit Rallye-Star Rafi Dirnberger (Opel Corsa), den die Tullnerin knapp für sich entschied. „Für mich war’s okay. Ich wollte mich nicht überholen lassen und habe mich zurückgekämpft“, zeigte sich Spitaler kämpferisch. Damit standen gleich drei moderne Suzuki Swift am Stockerl.

    Peugeot 206 RX-Cup

    Oliver Dariz konnte wie schon im Vorjahr einen umjubelten Heimsieg feiern. Er war der schnellste Mann des Wochenendes und zeigte sich nach der Zielflagge entsprechend zufrieden. „Ich wollte in der ersten Kurve unbedingt vorne sein, deshalb habe ich mich innen reingedrückt und sogar den Reifenstapel leicht touchiert. Das Auto hat gehalten, und mein Tempo war richtig gut“, jubelte der Landfriedstettner. Dahinter kam Lokalmatador Alexander Strobl als Zweiter über die Linie. „Nachdem ich den ersten Vorlauf nicht starten konnte, weil der Peugeot nicht anspringen wollte, bin ich nun überglücklich“, meinte der erst 15-jährige Strobl aus St. Leonhard am Forst. Mit Fiona Bruckmüller schaffte es ein weiterer Teenager aufs Stockerl. „Ich war im Rennen sehr nervös, jetzt habe ich die Genugtuung. Ich wechsle die Klasse und fahre künftig in der STC bis 1,6 Liter Hubraum – ich höre auf, wenn es am schönsten ist“, erklärte Bruckmüller.

    RWD-Cup und Histo-RX

    Michael Stoklassa (BMW E36 328i) gewann bei den Hecktrieblern über 2 Liter Hubraum, Maximilian Pieber (BMW 318) war der schnellste bis 2 Liter Hubraum. Bei den historischen Fahrzeugen lieferten sich die beiden VW Golf I GTi von Mario Stachelberger und Erich Hösel ein sehenswertes Duell – mit dem besseren Ende für Hösel, obwohl dieser mit der Beifahrerseite einen Reifenstapel verschob. „Jetzt sieht der Golf wenigstens aus wie ein Rallycrossauto“, nahm der Niederösterreicher den Schaden gelassen. Horst Buxbaum (Opel Astra) und Stefan Reininger (Honda CRX) feierten Klassensiege.

    Tschechische Rahmenserien
    In der National 1600 gewann Radek Pinkas (Renault Twingo). In der historischen Klasse der tschechischen Meisterschaft war Jaroslav Fikota (Honda Civic) nicht zu schlagen.

    Über Rallycross

    Im Unterschied zum Rallyesport treten die Fahrerinnen und Fahrer beim Rallycross direkt gegeneinander an und teilen sich gleichzeitig die Strecke – leichter Kontakt ist dabei keine Seltenheit. Die Kurse bestehen aus wechselnden Belägen aus Schotter und Asphalt und bieten mit Sprungkuppen zusätzlichen Nervenkitzel. Nur die Bestplatzierten schaffen es in die Finalläufe, wo der Showdown um den Tagessieg wartet. Die Rennen dauern selten länger als fünf Minuten – wenn die grünen Lichter angehen, zählt nur noch Vollgas!

    Über Leru Team 2

    Der traditionsreiche Motorsportklub aus St. Leonhard am Forst und Ruprechtshofen wurde 1997 gegründet und veranstaltet seit 2007 Rallycross-Rennen auf dem Wachauring in Melk. Die Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, den Rallycrosssport zu fördern und Fahrerinnen und Fahrer bei ihren Ambitionen zu unterstützen. Besonders im aufstrebenden Peugeot-Nachwuchspokal engagiert sich der Verein stark.

    Nächstes Rennen

    Am 17. Mai wird in Greinbach bei Hartberg der zweite Lauf zur heimischen Staatsmeisterschaft ausgetragen.

    weiterführende Links: 
    RX-Wachauring

    Einige Impressionen / Copyright Harald Lindtner

  • Simon Wagner gewinnt auch im Lavanttal

    Simon Wagner gewinnt auch im Lavanttal

    Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

    Die 48. Auflage der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX wurde wieder zu einem der Höhepunkte im Rahmen der TEC7-Rallye Staatsmeisterschaft 2026. Die Rallye im Lavanttal mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg-Klein Edling war der dritte Lauf im heimischen Championat, der zweite Lauf im Mitropa Rally Cup und der zweite Lauf in der Austrian Rallye Challenge (ARC).

    Veranstalter war wieder der MSC Lavanttal mit Obmann Helmut Klösch an der Spitze. Er wurde unterstützt von seinem Vorstandskollegen Gerald Winter und Siegfried Gabriel sowie im Besonderen von Patrik Hochegger, der diesmal nicht als Fahrer aktiv war, sondern seine ganze Kraft in die Organisation der Rallye steckte.

    Diese Crew durfte sich freuen mit LASERHERO (bedeutet den schnellen Weg zum lasergeschnittenen Blech) wieder den Hauptsponsor begrüßen zu dürfen, hier war wieder mit Vereinsmitglied Michael Hübler eine wichtige Persönlichkeit im Einsatz, um von ASCO Geschäftsführer Claus Kügele dementsprechende Unterstützung zu bekommen. Eine wichtige Rolle spielte auch wieder das Autohaus DOHR in Wolfsberg, hier war Albert Stückler als Geschäftsführer eingebunden, aber auch zusätzlich erstmalig SG-TOOLBOX mit dem Geschäftsführenden Gesellschaft Hannes Pichler als Verantwortlichen.

    Sehr erfolgreich war auch wieder das Engagement des KIWANIS CLUB UNTERKÄRNTEN, diesmal leider unter dem Motto „in memoriam Hannes Primus“ mit Teilnehmern, die gegen ein Unterstützungshonorar auf dem Beifahrersitz einzelne Sonderprüfungen im Renntempo miterleben durften. Der Erlös kommt notleidenden Kindern im Raum Unterkärnten zugute.

    Auch die Wetterbedingungen waren an den drei Tagen recht ansprechend und nur am Freitag durch leichten Regen etwas getrübt. Trotzdem waren Zehntausende Rallyefans ins Lavanttal gekommen, um ihre Lieblinge anzufeuern. Einer war diesbezüglich ganz besonders begeistert, nämlich Obmann Helmut Klösch, der eine sehr positive Bilanz seiner Rallye ziehen konnte.

    „Es war wieder eine sportlich hochstehende Rallye mit tollen Kämpfen an der Spitze, aber auch die Wirtschaft in unserer Region hat dadurch schöne Erfolge feiern können. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Land Kärnten mit dem scheidenden Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und seinem Nachfolger Ing. Daniel Fellner, dann natürlich der Stadtgemeinde Wolfsberg mit Bürgermeister Alexander Radl sowie Günther Vallant (Bürgermeister der Marktgemeinde Frantschach-St. Gertraud), Maria Knauder (Bürgermeisterin der Stadtgemeinde St. Andrä), Stefan Salzmannn (Bürgermeister der Marktgemeinde St. Paul im Lavanttal) und Dieter Dohr (Bürgermeister der Stadtgemeinde Bad St. Leonhard). Großer Dank geht an alle Sponsoren ob groß oder klein, ohne ihre Unterstützung wäre die Durchführung einer solchen Rallye unmöglich. Der Dank geht weiter an die Vertreter der Behörden, der Rettung, den Feuerwehren, der Polizei aber auch den Vertretern der Presse für die umfangreiche Berichterstattung sei besonders gedankt. Der größte Dank gilt aber den Aktiven und den Teams für ihr Engagement, den vielen Rallyefans sowie unserer eigenen Organisations- und Funktionärsmannschaft, die mit ihrem Einsatz wieder zu hundert Prozent hinter der Rallye gestanden ist.“  

    Zum sportlichen Verlauf

    Es war die Rallye der Turbulenzen, der Wendungen und letztendlich auch der vielen Ausfälle, die heuer in Wolfsberg ablief. Allein von den Toppiloten in Rally2-Boliden kamen von ursprünglich zwölf nur fünf ins Ziel. Dass einer davon Michael Lengauer war, ebnete Simon Wagner den Weg zu seinem vierten Sieg im Lavanttal seit seinem ersten im Jahr 2022 und wohl auch den Weg zu seinem sechsten Staatsmeistertitel in Folge. Denn an diesem zweifelt nach drei Saisonsiegen in ebenso vielen Saisonläufen wohl nicht einmal mehr der oberösterreichische Rallye-Star selber.

    Bis es so weit war, musste viel passieren. So fing sich Simon Wagner am ersten Tag zwei Reifenschäden ein, so platzte Michael Lengauer auf einem Highspeed-Abschnitt erst der Reifen, an anderer Stelle knallte er am nächsten Tag in einen Baum, so verabschiedeten sich unter vielen anderen auch noch der schnelle Pole Jaroslaw Koltun, der Oberösterreicher Philipp Kreisel, der Niederösterreicher Daniel Mayer, die Kärntner Lokalmatadore Andreas Mörtl, Thomas Klösch, Kurt Jabornig, Michael Penz, Gerd Koschier oder Rene Thiede ebenso vorzeitig von der Rallye wie die oberösterreichischen Historíc-Piloten Patrik Gaubinger und Horst Stürmer.

    Was übrig blieb, war trotzdem ungemein spannend: nämlich ein beinharter Zweikampf um den Sieg zwischen Simon Wagner und Hermann Neubauer, bei dem Wagner wieder einmal seine sich im Laufe der erfolgreichen Jahre angeeignete innere Ruhe zugutekam.

    Zum anderen gab es hinter dem Zweitplatzierten Hermann Neubauer ein wildes Gefecht um den dritten Podestplatz, das sich ausschließlich aus einem ORM-2-Quartett bildete und das am Ende den von vielen Experten als Toptalent bezeichneten 21-jährigen Kärntner Maximilian Lichtenegger als Drittplatzierten in der Gesamtwertung hervorbrachte.

    Punktestände in der TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft 2026:

    ORM: 1. Simon Wagner 101 Punkte, 2. Michael Lengauer 54, 3. Hermann Neubauer 46.

    ORM 2: 1. Günther Knobloch 79 Punkte, 2. Christoph Zellhofer 67, 3. Maximilian Lichtenegger 53, 4. Roland Stengg 45.

    ORM 3: 1. Marcel Neulinger 101 Punkte, 2. Lukas Dirnberger 71, 3. Nico Neulinger 63, 4. Thomas Traußnig 56, 5. Raphael Dirnberger 55.

    ORM Junior: 1. Marcel Neulinger 101 Punkte, 2, Lukas Dirnberger 75, 3 Thomas Traußnig 66.

    Nächster TEC7-ORM-Lauf: 12./13. Juni 2026 Murtal-Rallye in Fohnsdorf (ST)

    weiterführende Links: 
    Lavanttal Rallye
    ORM

    Einige Impressionen / Copyright Sport-Photo

  • DTM 2026 mit hochkarätigem Starterfeld

    DTM 2026 mit hochkarätigem Starterfeld

    Weltmeister, DTM-Champions, Top-Talente und ein ehemaliger Formel‑1‑Fahrer: Die DTM präsentiert 2026 mit Fahrern aus elf Nationen und acht internationalen Top-Marken ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Die Saison startet erstmals in der über 40‑jährigen Geschichte der Serie in Österreich. Vom 24. bis 26. April geht es auf dem Red Bull Ring los. Alle Rennen werden von ProSieben live im Fernsehen übertragen, beim Superstreamer Joyn sind alle Läufe kostenlos online zu sehen. Tickets für die DTM gibt es ab 49 Euro online unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

    „Die Qualität im Fahrerfeld der DTM ist enorm und Fahrer aus elf Nationen unterstreichen die hohe internationale Relevanz der Serie“, betont ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Wir freuen uns auf drei ehemalige Champions, Stars wie Timo Glock, das Comeback von Kelvin van der Linde, hochkarätige Neuzugänge und das spannende Debüt vom Road-to-DTM-Sieger Finn Wiebelhaus, der den Sprung in die DTM geschafft hat.“

    Drei DTM-Champions starten in der Saison 2026, insgesamt stehen elf DTM-Rennsieger am Start. Dazu gehört Mirko Bortolotti (I), Titelträger 2024, der gemeinsam mit Maximilian Paul zum TGI Team by GRT wechselt und wie seine Lamborghini-Markenkollegen des Red Bull Team Abt erstmals mit dem neuen Temerario GT3 startet. Bortolotti greift – wie Thomas Preining (A) – nach seinem zweiten Titel. Preining, Champion von 2023, fährt weiterhin für Manthey und steuert einen neuen Porsche 911 GT3 R Evo. Titel Nummer drei hat Marco Wittmann (Schubert Motorsport) im Visier: Der BMW‑Werksfahrer aus Fürth ist mit 210 DTM‑Starts einer der routiniertesten Piloten und mit zwei Titeln einer der erfolgreichsten Fahrer der Serienhistorie.

    Wittmann hat dabei auf starke Konkurrenz aus dem eigenen Team: Kelvin van der Linde (ZA) kehrt in die DTM zurück und möchte im BMW M3 GT4 Evo nun seinen ersten Titel holen. Der Südafrikaner trifft auf seinen ehemaligen Teamkollegen Ricardo Feller (CH), der inzwischen ebenfalls die Marke gewechselt hat, für Porsche startet und bei Manthey das Meisterauto der vergangenen Saison übernommen hat. Reif für den Titel ist auch Lucas Auer (A), der 2025 bis zur letzten Runde um die Meisterschaft kämpfte. Der Österreicher startet unverändert für Mercedes-AMG, tritt nun jedoch im spektakulären Adidas-Design an. Mercedes-AMG, die Herstellerchampions des Vorjahres, gehen mit einem unveränderten Quartett bestehend aus Auer, Maro Engel, Jules Gounon (F) und Youngster Tom Kalender in die Saison.

    Konstanz zeigt auch Timo Glock: Der ehemalige Formel‑1‑Pilot und fünffache DTM-Laufsieger geht in seine zweite Saison mit McLaren und Dörr Motorsport. Den zweiten McLaren steuert Ben Dörr in seinem dritten DTM‑Jahr.

    In einem gewohnten Fahrzeug hofft Nicki Thiim (DK) auf den Durchbruch: Der Aston‑Martin‑Werksfahrer war bisher im Lamborghini in der DTM unterwegs und startet nun erstmals im vertrauten Aston Martin Vantage GT3. Für Comtoyou aus Belgien tritt er gemeinsam mit Nicolas Baert (B) an.

    Neu aufgestellt hat sich das Red Bull Team Abt, das erfolgreichste Team im Feld: Im Platztausch mit dem zu Grasser gewechselten Bortolotti kommt Luca Engstler zu Abt und steuert dort einen von zwei neuen Temerario GT3. Für Engstler ein echtes Heimspiel – er ist nur wenige Kilometer von Abt-Teamsitz in Kempten entfernt aufgewachsen. Lamborghini‑Werksfahrer Marco Mapelli (I) sitzt im zweiten Auto des Red Bull Team Abt. Der Italiener ist einer von vier Fahrern im Feld, die 2026 ihr DTM‑Debüt geben. Dazu zählt auch sein Landsmann Matteo Cairoli (I), der im pinken, vom Wassertechnologieunternehmen BWT unterstützten Ferrari für Furore sorgen will. Für Emil Frey Racing geht er gemeinsam mit Thierry Vermeulen (NL) auf Ferrari‑Siege auf die Jagd.

    Als Sieger der Nachwuchswertung „Road to DTM“ im ADAC GT Masters schafft Finn Wiebelhaus aus Obertshausen den Sprung in die DTM. Wiebelhaus startet als Teamkollege von Arjun Maini (IND) in einem der beiden Ford Mustang von HRT Ford Racing. Neu dabei ist außerdem Bastian Buus (DK), der im Porsche 911 GT3 R Evo von Land‑Motorsport antritt.

    Starterliste DTM 2026
    #3 Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), BMW M4 GT3 Evo
    #7 Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), Aston Martin Vantage GT3
    #8 Nicolas Baert (B/Comtoyou Racing), Aston Martin Vantage GT3
    #10 Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt), Lamborghini Temerario GT3
    #11 Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), BMW M4 GT3 Evo
    #14 Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing), Ferrari 296 GT3 Evo
    #16 Timo Glock (D/Dörr Motorsport), McLaren 720S GT3 Evo
    #19 Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), Lamborghini Temerario GT3
    #22 Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Mercedes-AMG GT3
    #25 Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), McLaren 720S GT3 Evo
    #29 Bastian Buus (DK/Land-Motorsport), Porsche 911 GT3 R Evo
    #36 Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing), Ford Mustang GT3 Evo
    #48 Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), Mercedes-AMG GT3
    #63 Maximilian Paul (D/TGI Team by GRT), Lamborghini Temerario GT3
    #64 Finn Wiebelhaus (D/HRT Ford Racing), Ford Mustang GT3 Evo
    #69 Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), Ferrari 296 GT3 Evo
    #80 Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), Mercedes-AMG GT3
    #84 Tom Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf), Mercedes-AMG GT3
    #90 Ricardo Feller (CH/Manthey), Porsche 911 GT3 R Evo
    #91 Thomas Preining (A/Manthey), Porsche 911 GT3 R Evo
    #130 Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), Lamborghini Temerario GT3

    weiterführende Links: 
    DTM

    Einige Impressionen aus 2025 / Copyright Sport-Photo

  • Simon Wagner gewinnt Jännerrallye vor Michael Lengauer

    Simon Wagner gewinnt Jännerrallye vor Michael Lengauer

    Bereits zum 39. Mal wurde die heimische Motorsportlandschaft mit dem absoluten Rallyeklassiker der LKW FRIENDS on the road Jännerrallye powered by WIMBERGER mit Start und Ziel im oberösterreichischen Freistadt eröffnet.

    So wie in den Jahren zuvor waren die Veranstalter der Rallyeclub Mühlviertel gemeinsam mit der Jännerrallye Freistadt gGmbH dafür verantwortlich. Auch heuer war man im Vorfeld dieses absoluten Rallyeklassikers bemüht, wieder einige Premieren in den Ablauf einzubauen. So wurde die Liveberichterstattung weiter verbessert, außerdem hat man die Sendung in vier Sprachen präsentiert, wobei im englischen Teil Hollie MacRae, die bildhübsche Tochter des englischen Rallyekings Colin McRae, für die Präsentation sorgte. Weiters wurde ein Welcome Center in der benachbarten WKO eingebaut, um die hochkarätigen Gäste und auch teilweise Sponsoren und Unterstützer empfangen zu können.

    Zum sportlichen Verlauf

    In Simon Wagners imaginärem persönlichen Siegesalbum der momentan bestehenden österreichischen Rallyes fehlte bislang ein einziges Pickerl. Ausgerechnet die Seite seiner oberösterreichischen Heimrallye „zierte“ ein weißer Fleck. Fünf Staatsmeistertitel hat der Unterweitersdorfer in den letzten fünf Jahren eingeheimst, alles, was es national zu gewinnen gibt, hat er schon doppelt und sogar öfter gewonnen. Einzig ein Triumph bei der Jännerrallye im Mühlviertel blieb ihm verwehrt. Bis heute. Denn bei der 39. Ausgabe des Klassikers hat Simon Wagner endlich das fehlende Pickerl erstanden, um sein rotweißrotes Sammelwerk komplettieren zu können. Dazu benötigte er neben seiner zuverlässigen deutschen Copilotin Hanna Ostlender 18 Prüfungen lang höchste Konzentration, fahrerische Spitzenklasse, ein Top-Auto, ein wenig Glück und ein professionell arbeitendes Team im Hintergrund. Das alles hatte er!

    Obwohl internationale Klassepiloten wie der Este Romet Jürgensen oder der norwegische WM-Pilot Mads Østberg im Aufgebot standen, war bei der Jännerrallye 2026 schnell klar: Der diesjährige Sieg konnte nur entweder über den Gewinner der letzten beiden Jahre Michael Lengauer oder über den endlich danach heischenden Simon Wagner führen. Es entwickelte sich ein Sekunden-Thriller, in dem Wagner jedoch immer die Regie führte. Denn die Führung gab der österreichische Champion von Anfang an nie aus der Hand. Höchste Gefahr drohte ihm nach SP 8, als ihm ein völlig enthemmter Lengauer in Sportarena Liebenau plötzlich acht Sekunden abnahm und er Gefahr lief, die Spitzenposition vor der Übernachtung zum Entscheidungstag noch zu verlieren. Doch Simon Wagner blieb trotz seiner mitgebrachten Verkühlung cool und rettete sieben Sekunden Vorsprung in den letzten Tag.  Dort brachte schon die erste Sonderprüfung in St. Oswald das vorentscheidende Schockerlebnis für Michael Lengauer, der sich zum Ziel gesetzt hatte, dem Spitzenreiter Simon Wagner mit einer morgendlichen Fabelzeit wenigstens einen Ansatz von Nervosität einzuhauchen. Doch schon kurz nach dem Start bremste ein Knall jäh die Bestrebungen des Verfolgers. „Wir haben irgendetwas unter dem Schnee getroffen, ich weiß aber nicht was, vielleicht ein Wasserrohr. Das war’s dann wohl“, war Lengauer im Ziel enttäuscht. Vom linken Vorderreifen seines Skoda Fabia hingen nur noch Fetzen an der Felge. Tragisches Fazit: Eineinhalb Minuten Rückstand auf Simon Wagner, der das erreichte, was Lengauer eigentlich wollte – die erste Bestzeit des Tages. Und weil ihm dann sein allererster Jännerrallye-Sieg verständlicherweise weit wichtiger war als das Entertainment, brachte Simon Wagner diesen relativ humorlos ins Ziel.

    Endstand nach 18 Sonderprüfungen: 
    1. Simon Wagner / Hanna Ostlender
    2. Michael Lengauer / Jürgen Rausch
    3. Mads Østberg / Sergiu Itu
    4. Hermann Neubauer / Ursula Gassner
    5. Romet Jürgenson / Siim Oja
    6. Jaroslaw Koltun / Ireneus Pleskot
    7. Martin Rossgatterer / A. Thauerböck
    8. Philipp Kreisel / Daniel Foissner
    9. Albert von Thurn und Taxis / Jara Hain
    10. Petr Kacirek / Ondrej Krajca

    weiterführende Links: 
    Jaennerrallye
    ORM

    Einige Impressionen / Copyright Sport-Photo

  • Das war die Photo+Adventure 2025

    Das war die Photo+Adventure 2025

    Die Photo+Adventure ist seit Jahren die führende und größte Fotomesse im deutschsprachigen Raum und zugleich ein einzigartiges Festival für individuelles Reisen, Abenteuer, Film & Video sowie Content Creation. Zwischen modernster Kameratechnik und fernen Reisezielen entfaltet sich ein einzigartiger Themenmix. Hier treffen sich Profis und ambitionierte Hobbyfotografen*innen, Technikbegeisterte, Abenteurer*innen und Reisefans.

    Am 8. und 9. November 2025 wurde die Eventpyramide Wien/Vösendorf zum lebendigen Mittelpunkt der Foto-, Reise- und Abenteuer-Szene. An diesen beiden Tagen konnten Besucher*innen neueste Kameras und Zubehör testen, innovative Softwarelösungen ausprobieren, sich von fesselnden Reisevorträgen inspirieren lassen und eindrucksvolle Fotoausstellungen genießen. Zusätzlich gab es reichlich Gelegenheit selbst kreativ zu werden – ob bei praxisorientierten Workshops, vertiefenden Seminaren oder Live-Shootings mit namhaften Referenten*innen.

    Folgende Themenschwerpunkte standen 2025 im Fokus:

    Fotografie & Bewegtbild
    Von klassischer Porträtfotografie über moderne Bildbearbeitung, KI-gestützte Workflows bis zu Spezialthemen wie Lightpainting, Makro- oder Drohnenaufnahmen – das Spektrum der Photo+Adventure deckte sämtliche fotografischen Disziplinen ab. Neueste Kameras, Objektive, Software und Zubehör konnten direkt vor Ort getestet werden. Workshops und Vorträge gaben praxisnahe Tipps, ergänzt durch Einblicke in Bewegtbild und visuelles Storytelling.

    Content Creation
    Ein Schwerpunkt, der immer mehr Bedeutung gewinnt: von Social Media Marketing über Video- und Podcastproduktion bis hin zu Strategien für Community-Building und Markenaufbau. Expert:innen zeigten, wie aus starken Bildern und Ideen überzeugende Stories entstehen – auf allen Kanälen, für alle Formate. Damit wurde die Photo+Adventure zur Plattform für alle, die Fotografie, Film und digitale Inhalte verbinden und ihre kreative Reichweite steigern wollen.

    Reisen & Outdoor
    Auch 2025 blieb Raum für Abenteuer und Inspiration: Reiseveranstalter, Fotograf:innen und Abenteurer:innen präsentierten Destinationen abseits des Massentourismus. Besucher:innen tauchten in fremde Kulturen ein, entdeckten Outdoor-Aktivitäten in nahen und fernen Regionen und fanden Ideen für ihre nächste Reise. Fesselnde Bildvorträge und Reportagen führten in entlegene Gebiete, zu besonderen Begegnungen und in die Schönheit unberührter Natur.

    Für unsere Redaktion von Sport-Photo ist die P+A jedes Jahr ein wichtiger Ort der Begegnung. Wir treffen dort jedes Jahr viele Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen und lernen auch immer wieder neue Leute kennen. Die P+A ist für uns ein Ort zum Austausch, zur Inspiration durch diverse Vorträgen/Workshops und Seminare, aber auch zum Knüpfen von neuen Kontakten, Abstimmung und Koordination gemeinsamer Fotoprojekte und/oder Reisen. Die P+A ist jedes Jahr ein wichtiger Fixpunkt in unseren Kalendern und wir freuen uns schon sehr auf 2026.

    weiterführender Link:
    Photo+Adventure

  • Güven ist DTM-Champion 2025

    Güven ist DTM-Champion 2025

    DTM-Finale in Hockenheim: Thomas Preining (AUT/Manthey EMA) gewann am Samstag den vorletzten Meisterschaftslauf mit einem Vorsprung von fast 17 Sekunden. Damit katapultierte sich der Porsche-Fahrer vom achten auf den zweiten Tabellenplatz und hat am Sonntag gute Chancen, nach 2023 erneut DTM-Champion zu werden.

    Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #91)
    Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #91)

    Nach 15 von 16 Saisonrennen sah es aus österreichischer Sicht in der DTM-Meisterschaft sehr gut aus -> Platz 1 belegte Lucas Auer mit 175 Punkten und dicht gefolgt vom zweiten Österreicher in der DTM, Thomas Preining mit 172 Punkten. Beide hatten somit gute Chancen im letzten DTM-Rennen der Saison DTM-Champion 2025 zu werden.

    Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf, Mercedes-AMG, #22)
    Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf, Mercedes-AMG, #22)

    Doch beim letzten Rennen kam es anders. Ayhancan Güven gewann das Rennen am Sonntag und Lucas Auer kam leider nicht über Rang 4 hinaus. Güven hat als erster Rennfahrer aus der Türkei die DTM gewonnen. Der 27-Jährige zeigte beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg keine Nerven und entschied am Sonntag einen historischen Showdown für sich. Güven war mit einem Rückstand von 17 Punkten auf die Spitze als Tabellenfünfter in das finale Wochenende gestartet. Doch mit Rang fünf am Samstag sowie einem Sieg im entscheidenden Meisterschaftslauf am Sonntag machte der Fahrer aus der Türkei für Porsche und sein Team Manthey EMA den DTM-Titel klar.

    Ayhancan Güven (TR/Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #90)
    Ayhancan Güven (TR/Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R #90)

    DTM-Meisterschaft Endstand:
    1. Ayhancan Güven / Manthey EMA -> 192 Punkte
    2. Lucas Auer / Mercedes-AMG Team Landgraf -> 188 Punkte
    3. Maro Engel / Mercedes-AMG Team Winward Racing -> 184 Punkte
    4. Thomas Preining / Manthey EMA -> 182 Punkte
    5. Marco Wittmann / Schubert Motorsport -> 170 Punkte

    weiterführende Links:
    ADAC Motorsport
    DTM

  • DTM 2025 Red Bull Ring

    DTM 2025 Red Bull Ring

    Beim vorletzten Rennwochenende der Saison gastiert die DTM vom 12. bis 14. September 2025 am Red Bull Ring. Lucas Auer kommt als DTM-Meisterschaftsführender in die Steiermark und behält auch nach dem Rennwochenende die Führung.

    Im ersten Rennen am Samstag verteidigte das deutsche BMW-Duo René Rast und Marco Wittmann von Schubert Motorsport die Startreihe 1 bis ins Ziel – nur die Plätze wurden getauscht. Thierry Vermeulen (Ferrari / Emil Frey Racing) komplettierte das Podest. Rast übernahm mit seinem Sieg zur Spielberg-Halbzeit die DTM-Gesamtführung von Lucas Auer (Platz 12 im ersten Rennen).

    Am Sonntag siegte Ricardo Feller aus der Schweiz vor Thierry Vermeulen und Lucas Auer. Lucas Auer holte sich mit seinem Podiumsplatz auch die DTM-Gesamtführung wieder zurück. Er führt vor dem Saisonabschluss in Hockenheim (03. bis 05. Oktober) mit 171 Punkten mit 7 Punkten Vorsprung auf Jordan Pepper und 11 Punkte vor René Rast.

    Rund um die beiden DTM-Rennen sorgten zahlreiche Rahmenrennserien (ADAC GT4 Germany, Prototype Cup Germany, ADAC GT Masters, ADAC GT Masters Trophy, Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland) für jede Menge actionreiche und spannende Rennen am Red Bull Ring in der Steiermark.

    weiterführende Links:
    ADAC Motorsport
    DTM
    Red Bull Ring

    Einige Impressionen / Copyright Sport-Photo

  • World Beach Pro Tour Baden Challenge 2025

    World Beach Pro Tour Baden Challenge 2025

    Seit fast zwei Jahrzehnten bringt das Team von HSG-Events Weltklasse-Beachvolleyball nach Baden. 2025 wurde dabei zur größten Ausgabe aller Zeiten (bisher): Mit dem BADEN CHALLENGE stieg das Turnier erstmals zu einem Turnier der zweithöchsten Kategorie der FIVB World Beach Pro Tour in Österreich. Insgesamt 250.000 US-Dollar Preisgeld und eine noch nie dagewesene Dichte an Weltklasse-Athlet:innen versprachen bereits im Vorfeld Spitzensport pur / Top-Teams und ÖVV-Asse. Bei den Frauen führten Dorina und Ronja Klinger (Weltranglistenplatz 4) die Setzliste an. Dahinter: Tanja Hüberli/Leona Kernen (SUI), Sandra Ittlinger/Anna-Lena Grüne (GER), Maryna Hladun/Tetiana Lazarenko (UKR) und Olympiasilbermedaillengewinnerin Taliqua Clancy (AUS). Bei den Männern waren Javier und Joaquin Bello (ENG) topgesetzt, gefolgt von Marco Krattiger/Leo Dillier (SUI), Téo Rotar/Arnaud Gauthier-Rat (FRA) und weiteren internationalen Stars, wie den Olympia-Zweiten Nils Ehlers/Clemens Wickler (GER) oder den “Rising Stars” aus Schweden, Jacob Hölting Nilsson/Elmer Andersson. Für alle österreichischen Teams war Baden als heuer einziges World Tour Turnier auf heimischen Boden natürlich DAS Saisonhighlight schlechthin. Bei den Frauen starteten neben den Klinger-Schwestern, Lia Berger/Lilli Hohenauer, die erst kürzlich das Futures in Leuven gewonnen haben, Madalena Rabitsch/Anja Trailovic und Astrid Bauer/Sophie Haselsteiner sowie bei den Männern Christoph Dressler/Phil Waller, Timo Hammarberg/Tim Berger, Julian Hörl/Moritz Pristauz, Alexander Horst/Lorenz Petutschnig, Xandi Huber/Robin Seidl, Laurenc Grössig/Mathias Seiser und Michael Klemen/Philipp Sponer. Das Stadion für 2.000 Fans rückte wieder ins Strandbad und dazu gab es jede Menge Entertainment, Side-Events und Beach-Partys.

    Zum Sportlichen:

    Damen: Gold sicherten sich Linda Bock/Louisa Lippmann (GER), Silber ging an Mila Konink/Raïsa Schoon (NED). Bronze holten sich Valentyna Davidova/Anhelina Khmil (UKR) gegen Niina Ahtiainen/Taru Lahti (FIN). Die Stimmung bei den Medal Matches in Baden war einmal mehr hervorragend: dem vollen Stadion wurde bei Sonnenuntergang eine grandiose Show geliefert.

    Herren: Im Finale standen die VizeOlympiasieger von Paris 2024, Nils Ehlers/Clemens Wickler (GER) den schwedischen Shooting Stars und Gstaad-Elite-Silbermedaillen-Gewinnern Jacob Hölting Nilsson/Elmer
    Andersson (SWE) gegenüber und die beiden Schweden konnten sich mit 2:0 durchsetzen. Im kleinen Finale matchten sich das Überraschungsteam aus Frankreich Rémi Bassereau/Calvin Aye mit den US-Amerikanern Miles Evans/Chase Budinger, wobei die zwei jungen Franzosen mit 2:1 das bessere Ende für sich hatten.

    Das Turnier aus österreichischer Sicht:

    Damen: Dorina und Ronja Klinger platzte der Medaillentraum vor Heimpublikum im Achtelfinale. Vor ausverkauftem Haus entwickelte sich ihre Partie gegen das australische Quali-Team Sarah Fleming/Georgia Fejes zu einem Nervenspiel. Dorina und Ronja, die als Erstgesetzte ins Turnier starteten und nach ihren Top-Ergebnissen in der heurigen Saison höchste Erwartungen hatten, konnten trotz eines starken Starts und Satzgewinns ihr Level nicht halten und verloren nach einem bitteren Spielverlauf mit 1-2 (21-16, 16-21, 10-15).

    Ronja Klinger: „Es tut einfach nur weh – das Publikum war fantastisch, aber heute hat es nicht gereicht.“
    Dorina Klinger: „Wir hätten so gerne noch weitergespielt. Es schmerzt, dass wir vor heimischer Kulisse heute nicht abliefern konnten.“

    Platzierungen der österreichischen Damen-Teams:
    Platz 9: Klinger D. / Klinger R.
    Platz 25: Berger / Hohenauer L.
    Platz 41: Bauer A. / Haselsteiner, Pfau / Elsner, Rabitsch / Trailovic

    Herren: Timo Hammarberg/Tim Berger (AUT) schrammten knapp an einem Beachvolleyball-Märchen im Badener
    Strandbad vorbei – trotz einer starken Leistung im Viertelfinale reichte es gegen Miles Evans/Chase Budinger
    (USA) nicht für den Einzug in die Final Four. Mit dem 5. Platz in Baden fixierten sich jedoch die Qualifikation für die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft im November in Adelaide, Australien. Nächste Medaillenchance für die ÖVV-Youngster besteht kommende Woche bei der CEV U22-Europameisterschaft, die ebenfalls im Strandbad Baden über die Bühne geht.

    Platzierungen der weiteren österreichischen Herren-Teams:
    • Platz 5: Hammarberg / Berger T.
    • Platz 17: Dressler / Waller – sie zeigten eine starke Leistung gegen Guto Carvalhaes/Vitor Felipe (BRA) und gewannen ihr K.O.-Spiel in Pool B mit 2-0 (21-19, 21-18). In der Runde der Letzten 24 war jedoch gegen Elazar/Cuzmiciov (ISR) leider Endstation.
    • Platz 25: Hörl / Pristauz, Petutschnig / Horst
    • Platz 33: Grössig / Seiser, Seidl. R. / Huber A.
    • Platz 41: Klemen / Sponer

    weiterführende Links:
    Beachvolleyball Baden
    Volleyball World Beach Pro Tour Baden Challenge

    Einige Impressionen / Copyright Sport-Photo

  • Ennstal-Classic 2025

    Ennstal-Classic 2025

    Erschöpft, aber Champagner-geduscht und glücklich feiern Peter Schöggl und Werner Tripolt ihren ersten Ennstal-Classic Triumph auf Alfa Romeo 1750 GT Spider Veloce von 1970. Erst in allerletzter Sekunde haben sie die Titelverteidigerinnen auf Platz 2 verdrängt und damit gewonnen. Und zwar hochverdient!

    Margarita und Magdalena Voglar – sie sind die Königinnen der Schnittfahrten und geheimen Messungen, aber vor Zielfahrten wie am Red Bull Ring, auf den Stoderzinken oder beim PORSCHE DESIGN GP von Gröbming haben sie Respekt. Der GP war es, der die Alfistisisters letztlich den Sieg bei der Ennstal-Classic 2025, die sie vom ersten bis zum letzten Tag dominiert hatten, gekostet hat.

    Seit der Freitag-Abendwertung haben sie die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben, aber der Vormittag am Stoderzinken bedeutete mit Platz 44 einen ersten Dämpfer für die Voglars. Beim GP schließlich machten Schöggl/Tripolt mit einem souveränen zweiten Platz (hinter Nell/Nell auf Mini Cooper) alles klar, während die Alfistisisters nur auf Platz 49 landeten. Der Samstag war nicht der Tag des Teams der jungen Damen, das Team Schöggl/Tripolt konnte sich mit viel Disziplin und vor allem Kontinuität beweisen.

    weiterführende Links:
    Ennstal-Classic

    Impressionen vom Finaltag am Samstag: Porsche Design Grand Prix – eine exklusive Demofahrt klassischer Ferrari im Rahmen der Ferrari Classiche, eine Demonstrationsfahrt historischer Rennwagen sowie Finale der Ennstal-Classic.

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